Montag, 20. August 2012

Duocarns 1: Die Ankunft von Pat McCraw




Autor: Pat McCraw
Titel: Duocarns - Die Ankunft
Originaltitel: ---
Verlag: Elicit Dreams
Erschienen: 24. Januar 2012
ASIN: B0071F3EG4
Seiten: 218 (nach Printausgabe)
Einband: e-book
Serie: Duocarns Bnd. 1



Band 2 Duocarns - Schlingen der Liebe
Band 3 Duocarns - Die drei Könige
Band 4 Duocarns - Adam der Ägypter
Band 5 Duocarns - Liebe hat Klauen
Band 6 Duocarns - Ewige Liebe
Band 7 Duocarns - Alien War Planet


Inhalt

Die Duocarns sind unsterbliche Krieger. Und als solche ist es ihre Aufgabe Duonalia vor den Bacani, gefährlichen Schmarotzern, zu schützen. Auf einer dieser Verfolgungsjagden geht aber etwas drastisch schief und sie und die Bacani landen auf der Erde, zu weit weg um wieder nach Hause zu kommen. Nun müssen sie sich irgendwie auf der Erde zurechtfinden und sich ein neues Leben aufbauen. Leichter gesagt als getan, denn die Sitten und Gebräuche verwirren die Krieger sehr. Als Solutosan, der Anführer der Duocarns, Aiden kennenlernt wendet sich endlich das Blatt. Mit ihrer Hilfe können sie sich anpassen und  ihr Leben auf der Erde richtig beginnen. Das das alles nicht ohne Schwierigkeiten abläuft versteht sich von selbst. Und auch die Bacani sind immer noch eine Gefahr, die ausgeschaltet werden muss.


Leseprobe  (für mehr klicke hier)

Sie waren auf Weltraum-Patrouille. Wie schon so oft! Aber es war das Einzige, das sie im Moment tun konnten. Es war so verdammt schwer die Bacanis auf frischer Tat zu ertappen, – sie zu schnappen wenn sie sich zu schlafenden Duonaliern schlichen und ihre Spiralvenen gierig in deren Leiber bohrten um Energien zu saugen. Solutosan hatte nur die Chance die bacanischen Parasiten zu erwischen, wenn sie sich mit ihren kleinen, wendigen Raumschiffen von den Orten ihrer Missetaten entfernten. Aus diesem Grund suchte er mit seinen Duocarns die Oberflächen des Hauptplaneten und der vier Monde ab, in der Hoffnung ein aufsteigendes Raumschiff zu entdecken. Was hätte er in diesem Moment um die Information gegeben wann und wo die Bacanis wieder zuschlagen wollten, um sie dann auf Duonalia zu erwarten und mit seinem Sternenstaub zu liquidieren. Er hatte die öden Phasen im Raumschiff gründlich satt und wenn er in die Gesichter seiner Krieger sah, wusste er, dass es Tervenarius, Xanmeran, Meodern und Patallia ebenso ging wie ihm. Er sah sich im Kontrollraum um. Seine Männer saßen mit wenig Begeisterung an ihren Konsolen, scharrten mit den Füßen und gähnten. Patallia las seine medizinischen Berichte, wie immer wenn es nichts zu tun gab. Gelangweilt drehte Solutosan sein langes Haar zu einem Bündel und ließ seinen Blick über den Hauptschirm seines erstklassig ausgestatteten Raumkreuzers schweifen. Chrom navigierte gekonnt wie immer, flog in weiten Bögen um möglichst viel Fläche im Blick zu behalten. Was war denn das? Er kniff die Augen zusammen. Da waren sie! Ein Bacani-Raumschiff versuchte den östlichen Mond als Deckung zu benutzen um sich ungesehen aus dem Staub zu machen!


Meine Meinung

Durch den 2. Band, der kostenlos bei Amazon angeboten wurde, bin ich auf diese Reihe aufmerksam geworden. Und hier bin ich nun. Der erste Teil hat mich überzeugt und ich werde definitiv weiter lesen.

Dieses Buch eindeutig einem Genre zuzuordnen geht nicht. Denn es enthält etwas von allem. Romance, Erotic (homo und hetero), Fantasy, Krimi, Science Fiction, Horror ..... also eine breite Spanne von Themen. Diese Mischung finde ich persönlich sehr erfrischend, es ist für jeden etwas dabei und es wird definitiv nicht langweilig.

Die Idee von super-gut-aussehenden Außerirdischen, die auf der Erde stranden finde ich durchaus interessant. Auch wenn ich das Lesen im Bereich Science Fiction schon vor einer ganzen Weile aufgegeben habe. Wie die Duocarns dann tollpatschig und verdammt naiv durch diese für sie unbekannte Welt stolpern ist einfach herzerwärmend. Und ein bisschen tun sie mir ja auch leid. Gestrandet ohne Hoffnung in die Heimat zurückkehren zu können. Für mich unvorstellbar.

Pat McCraw hat außerdem viel Phantasie in die Gestaltung ihrer Figuren gesteckt. So gleicht keine der anderen. Zum einen wären da die sehr ungewöhnlichen Namen der Außerirdischen. Auf Seite der Duocarns wären das Solutosan, Tervenarius, Meodern, Xanmeran, Patallia und Chrom, der allerdings ein Bacani ist. Und auf der gegnerischen Seite, den Bacani, Bar, Krran, Pok und Psal. Anfangs sind diese Namen sehr verwirrend, doch hat sich die Autorin auch dafür etwas einfallen lassen. Nämlich eine Namensliste und kurze Beschreibung der Figuren am Ende des Buches. Und je weiter man in der Handlung voran kommt, desto einfacher wird es, alle auseinander zu halten.
Hinzu kommen dann außerdem noch die sehr ungewöhnlichen Talente und Fähigkeiten der Duocarns. Als Beispiel nenne ich hier einfach mal Patallia, der Medikamente in seinem Körper produzieren kann und diese über seine Hände den Kranken verabreicht. Und natürlich das Aussehen. Wunderschön wie Solutosan oder Meodern, oder doch ungewöhnlich wie Xanmeran oder Patallia. Jeder ist ein eigener Typ, womit natürlich auch verschiedene Leser angesprochen werden.
Und noch ein Aspekt, der mir gut gefällt. Es gibt so etwas ähnliches wie Werwölfe. Halt nur in außerirdischer Form, die Bacani. Sie sind in der Lage sich in wolfsähnliche Wesen zu verwandeln, was sie um einiges stärker macht. Wie man also sehen kann, dieses Buch ist ein riesiges Bündel an Einfallsreichtum.

Die Handlung an sich ist auch ansprechend. Im ersten Teil geht es, wie der Name schon sagt, um die Ankunft und das Einleben auf der Erde. Auf beiden Seiten kristallisieren sich die Wesenszüge der Rassen heraus. Wo die Duocarns auf Ehre und Pflicht setzen entwickelt sich bei den Bacanis sehr schnell die kriminelle Energie. Das Schema Gut gegen Böse wird also sehr klar herauskristalisiert. Bin sehr gespannt, wie sich das in den anderen Bänden dann fortsetzt.
Das einzige kleine Manko was mir aufgefallen ist liegt auch in der Handlung. Zwar ist sie gut durchdacht und hat auch ein ansehnliches Tempo drauf, allerdings ist es auch dieses Tempo, was mich ab und zu die Stirn runzeln lies. An einigen Passagen hätte ich mir etwas mehr Ruhe in der Entwicklung gewünscht, dafür mehr Details oder mehr Gefühl. Trotz allem hat mich die Geschichte aber in ihren Bann gezogen und jetzt will ich wissen wie es weiter geht.

Der Schreibstil liest sich recht rund, an manchen Stellen ist es noch etwas holprig, aber das gibt sich im Laufe des Buches zusehends. Die Sätze sind relativ einfach gehalten. Man kommt gut in einen Lesefluss und kann zügig das Buch zu Ende lesen. Bei mir hat ein Tag dafür gereicht.

Das Cover fand ich Anfangs etwas verwirrend. Das der eine Tervenarius sein sollte war mir klar, aber sonst hat sich mir das Bild nicht erschlossen. Bis ich dann an diese eine Stelle im Buch kam, die ich wirklich urkomisch fand. Ich will jetzt hier nicht zu weit vorgreifen. Lest einfach selbst. :)
Ich finde es durchaus passend. Und es zeigt schon ein wenig die homoerotische Seite der Handlung an.

Zum Abschluss mal zwei drei Bildchen. Wer mehr sehen will sollte unbedingt die Website der Duocarns besuchen. Es lohnt sich. Klicke einfach hier.



Dieser Auftakt hat mich überzeugt und ich werde mich definitiv auch den anderen Teilen der Reihe widmen. Man will ja schließlich wissen, wie es mit den liebenswerten Duocarns weiter geht. Däumchen hoch für dieses interessante Werk.





Autorenporträt


Pat McCraw, die Kurzgeschichten-Schreiberin, begann nach dem Tod ihres geliebten Mannes mit ihrem »Duocarn« Werk. Durch ihre jüngste Tochter und deren Vorliebe für Fanfiction, Animes und Yaoi beeinflusst, erschuf sie in ihrer Buchreihe wunderschöne Traummänner, die erotische, sowie auch homoerotische Abenteuer durchleben.
Sie lebt mit ihren drei Kindern und zwei Hunden in der Eifel.

Kommentare:

  1. Die Rezension ist sehr einfühlsam geschrieben. Du hast dir richtig viel Mühe gemacht. Danke dafür. Ich hoffe, dass dir die Folgebücher auch so gut gefallen. :) LG Pat

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    1. Da bin ich mir ziemlich sicher .... kann ja nur besser werden ^^
      Freu mich schon auf was für Missionen die Jungs noch geschickt werden.

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